Energie aus Luft, Erde und Wasser

Wärmepumpen nutzen auf besonders effiziente Weise die vorhandene Energie der Luft, der Erde und des Grundwassers zur Erwärmung des Heizungswassers. So können Sie ohne Mehrkosten und vollkommen abgasfrei heizen. Die Installation von Wärmepumpen ist besonders für die Versorgung von Wand- und Fußbodenheizungen mit Heizungswasser geeignet. Der Einbau der Anlagen wird zudem staatlich gefördert.

S.A.T. berät Sie, wie Sie eine Wärmepumpe effizient einsetzen können und wie Sie zum Beispiel durch die Kombination einer Photovoltaik-Anlage Ihre Energiekosten weiter senken können. Für Ihre Wärmepumpe übernehmen wir die Planung, Installation und kontinuierliche Wartung.

So wärmen Luft, Erde und Wasser
Mit Hilfe einer Trägerflüssigkeit entziehen Wärmepumpen der Umgebungsluft, dem Erdreich oder dem Grundwasser die enthaltene Wärme. Diese wird zur Erwärmung des Heizungs- oder Warmwassers genutzt.

Bei Erdwärmepumpen nehmen Erdkollektoren oder Erdbohrungen die im Erdreich enthaltene Energie auf und erwärmen so das Wasser. Durch Regen wird die entzogene Wärme dem Erdreich wieder zugeführt. Luft-Wärmepumpen können sowohl die Außen- als auch die Innenluft als Energieträger nutzen, um 35 Grad warmes Heizungswasser zu produzieren. Die Energie wird hier durch die Abkühlung der Außenluft oder der Abluft der Innenräume gewonnen.

Die perfekte Lösung beim Sanieren von Mietwohnungen

Ohne Lüften kein Warmwasser 

Das zentrale Abluftsytem LWA 100 von Stiebel Eltron vereint komfortabel Lüftung und Warmwasserbereitung.

Um Energie zu sparen, wird beispielsweise bei Mehrfamilienhäusern der fünfziger und sechziger Jahre wärmstens eine Modernisierung empfohlen –die sich oft darauf beschränkt, das Haus mit einer guten Dämmung zu verpacken. Nur ist die Wärmeenergie dann nicht das einzige, was im Haus bleibt: Auch verbrauchte Luft und Feuchtigkeit bleiben im Wohnraum. Und schnell tritt ein bekanntes Problem auf: Schimmel.

Vermieter müssen sich darauf verlassen, dass die Mieter gewissenhaft und regelmäßig die Räume lüften. Denn erst kürzlich entschied das Landgericht Gießen gegen einen Vermieter: Ein Mieter bekam eine Mietminderung von 15 Prozent zugesprochen, weil nach der Modernisierung die Wohnung von Schimmel befallen war. Der Vermieter schloss zwar bauliche Mängel aus und betonte, dass der Mieter den Wohnraum hätte richtig lüften müssen. Doch das Gericht stufte richtiges Lüften als „Fachwissen“ ein und entschied, dass das dem Mieter ohne vorherige Unterweisung nicht zugemutet werden könne.

Das zentrale Abluftsystem LWA 100 von Stiebel Eltron sorgt dafür, dass der Mieter kein „Fachwissen“ über Lüften benötigt. Gleichzeitig kann der Vermieter sicher sein, dass der Mieter nicht auf die Idee kommt, die Lüftung abzuschalten. Denn Lüftung und Warmwasserbereitung sind in einem Gerät miteinander verbunden. Das heißt: Ist das Gerät ausgeschaltet, gibt es auch kein warmes Wasser. Der Bewohner muss nicht dran denken, nach dem Duschen das Fenster zu öffnen und es wieder zu schließen. Auch die Nebenkosten für warmes Wasser lassen sich so, da jede Wohnung mit einem eigenen Gerät ausgestattet ist, einfach abrechnen. Jeder Mieter ist für sich selbst verantwortlich.

Die Wärme in der Raumluft wird bei der LWA 100 nicht aus dem Fenster geschleudert, sondern von der integrierten Wärmepumpe genutzt, um das Wasser in dem ebenfalls integrierten 100-Liter-Speicher aufzuheizen. Damit wird die gesamte Wohnung mit bis zu 55 Grad warmem Wasser versorgt.